Frieden

Veröffentlicht: 15. Dezember 2016 in Allgemein

Es gibt einen berühmten Spruch im Buddhismus
wie folgt:

„Triffst du Buddha unterwegs, so töte ihn’“.

Unter anderem deutet der auf ein unangemessenes Anhaften an jemanden — tot oder lebend — hin, der einst eine inspirierende Kraft war — es spielt hier keine Rolle, ob Buddha, Jesus, Mohammed, Einstein oder Opa, Oma, Vater, Mutter, —

der jetzt aber ein Hindernis für unabhängiges und freies Denken geworden ist.

 

Warum sollte man sich Gedanken machen über (ihre) Themen (insbesondere irgendein –ismus) wenn man ihnen gesagt hat, was und wie über diese zu denken ist und sie überhaupt nicht mehr anders denken können.

Das verstärkt unvermeidlich die konditionierenden und kultischen Tendenzen, die in allen Gemeinschaften latent sind.

Sobald eine derartige Gruppe ihre eigene „Universität“ beginnt, stehen die Chancen hoch, dass sie eine religiöse Schule wird, in der ihren Studenten Konzepte beigebracht werden (nach denen sie Zertifikate – Mitgliedschat) erhalten).

Im übrigen, ob nun „alles relativ ist“ oder nicht, spielt keine Rolle.

Die Tatsache, dass keine Theorie absolut wahr ist, ist keine Feststellung über Tatsachen sondern über Theorien ist.

Keine Theorie ist wahr für jedermann in jeder Kultur.

 

Deshalb sollten wir bescheiden sein in unseren Theorien, gut dessen gewahr sein, wie sehr wir durch unsere Kulturen und Vorlieben geformt sind.

Und schon garnicht als Wahrheit in den Himmel heben und den Himmel dafür besetzen wollen.

Nebenbei bemerkt:

Micht nur sämtliche Bibliotheken ächzen unter den ehrwürdigen Bänden, die randvoll mit Fußnoten von der gelehrtesten Art sind. Das lässt sie allerdings ,so klug wie zuvor‘ zurück. (siehe oben).

Probieren sie es mal damit:

Jeder Satz muss verdient werden – ein großartiges Motto.

 

Mit frischem Blick

 

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